Diagnostik und Therapie von Gefäßleiden:
Mit Hilfe von modernsten Ultraschallgeräten erfolgt die Diagnostik von Beschwerden des Blutgefäßsystems, vor allem der Beine, durch Doppler- und Farbduplex-Sonographie sowie Venenverschluss-Plethysmographie (VVP) und Photo-Plethysmographie (PPG). Es werden hier die unterschiedlichen Ursachen für Schmerzen oder Schwellungszustände der Extremitäten untersucht.

• Krampfadern (Varikosis)
Krampfadern sind nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern können die Gesundheit gefährden. Die Risiken hierfür werden häufig unterschätzt. Folgen der Varikosis können Schwellungen, Schmerzen, Venenentzündungen, Verfärbungen, Thrombosen oder „das offene Bein“ sein. Die Therapie erfolgt abhängig vom Befund durch kleinoperative Verfahren in örtlicher Betäubung (Tumeszenzlokalanästhesie) oder Verödung (Schaumverödung) über Mini-Phlebektomien bis hin zur Crossektomie und „Stripping“ mit Unterstützung durch Anästhesisten in „Schlaf“-Narkose, jedoch ohne Intubation. Wenn möglich, erfolgt die Behandlung der Stammvarikosis mit Hilfe der minimal-invasiven endovenösen Therapieformen. Wir sind zertifizerites Venefit-Zentrum für die Medtronic Radiofrequenzablation, der sogenannten Closure-fast®-Technik (VNUS). Wir haben das Verfahren in den letzten Jahren mehr als 1000 Mal erfolgreich einsetzen können. Ebenfalls seit Jahren führen wir die endovenöse Laserbehandlung (EVLT) mit einem ARC Wolf 1470nm-Laser durch. Bei beiden Verfahren kann auf einen Schnitt in Leiste oder Kniekehle verzichtet werden. Für dieses moderne Therapieverfahren zählt unsere Praxisklinik zu den häufigsten Anwendern in Deutschland. Über zahlreiche Individualverträge (integrierte Versorgung) mit allgemeinen Krankenversicherungen können auch Closure-fast®- und EVLT-Eingriffe für viele Kassenpatienten kostenfrei angeboten werden. Eine aktuelle Liste der teilnehmenden Kassen finden Sie hier. In jedem Fall wird bei den operativen Eingriffen auf minimale Schnittlängen geachtet, um ein optimales kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Der Wundverschluss erfolgt fast ausnahmslos durch kleben – ohne Naht.

• Besenreiser
Die Therapie von kosmetisch störenden Besenreisern erfolgt durch Verödungsbehandlungen zumeist in Kombination mit Nd:Yag-Lasertherapie.

• Tiefe Beinvenenthrombose
Nach Diagnosestellung erfolgt die Therapie medikamentös mit niedermolekularen Heparinen und später meist mit Marcumar. Zudem müssen Kompressionsstrümpfe getragen werden. Bei Verdacht auf Lungenembolie erfolgt die Therapie zu Beginn unter stationären Bedingungen.

• Ulcus cruris („offenes Bein“)
Vor der Therapie wird zuerst die Ursache ermittelt. In Frage kommen außer Krampfadern, die gegebenenfalls operativ behandelt werden können z.B. auch arterielle Faktoren oder gefäßentzündliche Prozesse. Wenn möglich erfolgt die Therapie ursächlich. Zudem werden Wundreinigung, Kompressionstherapie und entstauende Maßnahmen angeboten. Entzündliche Prozesse werden in der Regel zusätzlich medikamentös behandelt.

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